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Schwangerschaft auf Reisen
Die hier dargestellten Informationen können keinesfalls eine
persönliche Beratung durch Ihren Arzt oder Apotheker ersetzen.
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Fernreisen sind für Schwangere zum Teil mit einem erhöhten
Gesundheitsrisiko verbunden. So sind bestimmte
Infektionskrankheiten wie Malaria oder Hepatitis E bei schwangeren
Frauen mit einer erhöhten Komplikationsrate verbunden, auch
besteht bei langen Flugreisen ein erhöhtes Risiko für die
Entwicklung von Thrombosen.
Im ersten Drittel der Schwangerschaft ist der Embryo am
empfindlichsten gegenüber schädigenden Einflüssen. Auch ab der 35.
Schwangerschaftswoche besteht im Hinblick auf Fernreisen ein
erhöhtes Risiko für Mutter und Kind. Zum Schutz vor Erkrankungen:
Es sollte jeder Aufenthalt in Malaria-Risikogebieten vermieden
werden. Unter Umständen kann bei erhöhtem Risiko eine
medikamentöse Malariaprophylaxe bei Schwangeren durchgeführt
werden; dies erfordert jedoch eine sehr ausführliche, individuelle
tropenmedizinische Beratung durch einen erfahrenen Arzt. Impfungen
sollten in der Schwangerschaft nur unter strenger Risikoabwägung
durchgeführt werden.
Unbedenklich sind Impfungen gegen Tetanus, Polio
(Injektionsimpfstoff) und Diphtherie (erst ab dem 2.
Schwangerschaftsdrittel).
Nicht verabreicht werden dürfen Lebendimpfstoffe (z.B. gegen
Gelbfieber).
Eine versehentlich durchgeführte Lebendimpfung ist jedoch kein
Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.
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