Gifttiere


Die hier dargestellten Informationen können keinesfalls eine
persönliche Beratung durch Ihren Arzt oder Apotheker ersetzen.



 
 
Gifttierunfälle sind in allen tropischen und subtropischen Gebieten möglich, bei Touristen jedoch sehr selten. Vergiftungsunfälle können durch aktiv giftige Tiere (Schlangen, Skorpione, Spinnen, Fische, Quallen u.a.) oder passiv durch den Verzehr giftiger Tiere (Muscheln, Fische) zustande kommen. Vergiftungsunfälle bei Reisenden resultieren meist aus leichtsinnigem Verhalten. Zum Schutz vor Unfällen:

Tragen von langen Hosen und festen Schuhen bei unübersichtlichem Gelände; nicht in Erdhöhlen oder unter Steine greifen; nur in übersichtlichem Gelände campieren; nachts nicht barfuß herumlaufen; nachts kein Feuerholz sammeln, Taschenlampe benutzen; Moskitonetz verwenden, Schuhe und Kleidung vor dem Anziehen ausschütteln; Tierkontakte vermeiden. Bei Bissen oder Stichen giftiger Tiere muss vor allem Panik vermieden werden.

In der Regel hat man mehrere Stunden Zeit bis zum Auftreten ernsthafter Symptome. Auf keinen Fall dürfen Manipulationen an der Bissstelle durchgeführt werden, also nicht einschneiden, einstechen, aussaugen oder abbinden. Die Anwendung von Antiseren bleibt ausschließlich dem Arzt vorbehalten.
 

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