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Flugangst
Die hier dargestellten Informationen können keinesfalls eine
persönliche Beratung durch Ihren Arzt oder Apotheker ersetzen.
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Etwa 15% der Deutschen leiden unter manifester Flugangst, weitere
20% fühlen sich beim Fliegen unwohl. In den meisten Fällen tragen
verschiedene Faktoren zu der Entstehung von Flugangst bei. Nicht
selten hatten Betroffene zunächst keine Schwierigkeiten mit dem
Fliegen, wurden dann aber bei einem bestimmten Flug mit
Ereignissen konfrontiert, die ihnen die Unbefangenheit nahmen.
Typische körperliche Anzeichen der Flugangst sind: feuchte Hände,
Schweißausbrüche, Herzrasen, Kurzatmigkeit, Appetitlosigkeit,
Übelkeit, Erbrechen, Panikattacken. Dennoch sind die objektiven
Gefahren des Fliegens als äußerst gering anzusehen. Im Jahr 2000
sind rund 0,04 Flugpassagiere pro 100 Millionen zurückgelegte
Flugkilometer tödlich verunglückt. Die Zahl hat sich im Mittel
jedes Jahr weiter verringert.
So hat sich zum Beispiel im Flugverkehr von und nach Berlin in den
letzten 50 Jahren noch kein einziger Unfall ereignet. Der
Flugpassagier selbst kann vor und während des Fluges einiges dazu
beitragen, um seine Flugangst zu begrenzen. Flugreisen sollten
entspannt und ausgeruht angetreten werden. In der Maschine sollte
Ablenkung gesucht werden, beispielsweise durch das Lesen eines
spannenden Buches, Gespräche, Hören von Musik oder Anschauen
angebotener Filme.
Sollte Flugangst nicht anders unterdrückt werden können, so kann
auch - unter ärztlicher Beratung- die vorübergehende Einnahme
eines Beruhigungsmittels sinnvoll sein. Darüber hinaus können auf
speziellen Flugangst-Seminaren körperliche Entspannungsmethoden
und psychologische Angstbewältigungsstrategien trainiert werden.
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